Die Termine

Rückblick auf die NWSIB-Tage 2011

Das Fachcenter Vermessung/Straßeninformationssysteme (FCVS) veranstaltete Mitte November die fünften NWSIB-Tage in Gelsenkirchen. Den 130 interessierten Fachleuten aus dem Bereich der Geoinformationssysteme wurde eine gelungene Mischung aus Vortrag, Ausstellung und Diskussion geboten.
[Foto: Winnfried Pudenz, Alfred Gössing und Stefan Wick] Auch in diesem Jahr beherbergte der Wissenschaftspark Teilnehmer, Referenten und Aussteller aus unterschiedlichen Verwaltungen und privatwirtschaftlichen Unternehmen, die aus der gesamten Bundesrepublik, Malta und der Schweiz anreisten. Das Vortragsprogramm der NWSIB-Tage 2011 bot einen Querschnitt der vielseitigen Ansprüche an Straßenbauverwaltung, Straßeninformationen und Verkehrslenkung. Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz eröffnete den Kongress. Besonders machte er auf den intelligenten und nachhaltigen Gebrauch der Ressource Straße aufmerksam und die damit einhergehenden immer weiter steigenden Anforderungen an die Straßeninformationssysteme.

Die Vortragsreihe begann mit einem Blick auf 10 Jahre Straßen.NRW und NWSIB. Hauptaugenmerk lag in diesem Jahr auf der Entwicklung des „Informationsmanagements mit der NWSIB“. Die Teilnehmer erhielten Einblicke wie zukünftig bei Straßen.NRW heterogene Datenbestände zusammengeführt werden und über einheitliche Dienste den bestehenden Fachsystemen und in dem Auskunftssystem, NWSIB-online plus bereitgestellt werden. Als weiteres neues Fachssystem auf Datengrundlage der NWSIB wurde die Schwertransportprüfung, NWSIB-LAST vorgestellt. Auf aktuellstem Stand der Technik werden die kommenden technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit einer weiteren Steigerung der inhaltlichen Qualität der Stellungnahmen verbunden. Eine Optimierung der Nutzung von Verkehrsinformationen für die ganze Bundesrepublik zeigte auch der Vortrag über den Mobilitätsdatenmarktplatz (MDM). Strukturierte Informationen über verfügbare Verkehrsdaten einzelner Organisationen und existierender Plattformen sollen in einem zentralen Portal verfügbar gemacht werden. Dadurch wird der technische und organisatorische Aufwand insbesondere der Datenanbieter und Datenabnehmer verringert und so umfangreiche Potentiale vorhandener Datenquellen für alle Beteiligten ermöglicht.

[Foto: Foyer]Die Interessenten aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung, die sich mit Straßen- und Verkehrsmanagement befassen, konnten sich zwischen den Vorträgen über Erfahrungen und Kooperationen zu Straßendaten und den Informationssystemen austauschen. Unter dem Glas-Stahl-Konstrukt des Wissenschaftsparks animierten Ausstellungsstände aus den verschiedenen Bereichen der Geoinformationen die Teilnehmer zum intensiven Erfahrungsaustausch. Hier wurden Fragen und Erfahrungen zu den Vortragsthemen oder aus dem täglichen Einsatz mit straßenbezogenen Daten individuell vertieft.

Die kompletten Vorträge stehen zum download bereit.

(J. Schmidt, im Nov. 2011)


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